Wochenendtrip an die Donau

Freitag

Juchhu Wochenende. Wir machten uns Freitags am späten Nachmittag auf, um nach Straubing zu fahren. Ist so 50 Kilometer von uns entfernt und wir wollten uns mal die Stadt Straubing ansehen. Geparkt haben wir am Volksfestplatz. Der ist echt riesig und da findet man leicht einen Platz außer wenn das Gäubodenvolksfest ist. Na ja, ist nun das zweite Jahr zwecks Corona ausgefallen. 

Wir gingen in die Altstadt und da bewegten sich Menschenmassen durch die Straßen. Oh nein, da hatten wir echt keinen Bock drauf. Wir kehrten um und machten uns auf den Rückweg zu unserem Camper. 

Wir sind dann zur Donau, in der Nähe ist die Öberauer Donauschleife, gefahren. Dort fanden wir einen freien Parkplatz und das war für unser Wochenende echt gut. Campingverhalten zeigten wir nicht. Wir wollten Ruhe und unsere nächsten Nachbarn waren eine Herde Schafe. Wie schön. 

Sonnenaufgang an der Donau

Irgendwie zieht uns das Wasser immer noch an. Wahrscheinlich durch unsere Zeit auf unserem Segelboot im Mittelmeer. Manches Mal sehnen wir uns zurück nach dieser Zeit. War schön aber nicht immer. Besonders, als wir in einen Sturm kamen. Das könnt ihr auf unserem Blog Segel Auszeit nachlesen. 

Nach unserer Ankunft gingen wir mit dem Fly am Kanal entlang bis zur Schleuse. Dort beobachteten wir Schiffe, die in die Schleuse einfuhren und nach einiger Zeit die Schleuse wieder verließen.

Später gingen wir zum Camper zurück und aßen zu Abend.

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Samstag

Frühmorgens öffnete der Harry das Fenster und wurde durch einen tollen Sonnenaufgang belohnt. Bodennebel lag über der Wiese und die Sonne bahnte sich den Weg durch den Nebel hindurch.

Die Sonne begrüßt uns

Bei unserer Weiterfahrt entsorgten wir an der Kläranlage umsonst und es hätte auch umsonst Wasser gegeben aber das war noch abgesperrt. 

Später gingen wir mit unserem Fly am Kanal entlang. Bei den Schafen waren etliche Menschen da mit ihren Hütehunden. Einer davon schnupperte am Kanal rum und wir wunderten uns schon dass er nicht bei den Schafen war.

Plötzlich erblickte er uns und er war sehr an unserem Fly interessiert. Er begleitete uns ein gutes Stück des Weges bis plötzlich ein Auto kam.

Normalerweise darf man nicht am Kanal fahren aber die Schäfer dürfen das. Jedenfalls stellte sich heraus dass dieser Kerli schon 14 Jahre ist und natürlich nicht mehr zu arbeiten braucht. Wir hatten gemeint, er wäre noch ein junger Hund denn er hatte total weiße Zähne und war auch noch voll fit.

Die Frau erzählte, dass er öfters ausbüchst. Das letzte Mal muss er am Kanal schon weiter weg gewesen sein. 

So setzten wir unseren Spaziergang weiter fort. Nach einiger Zeit kehrten wir um und gingen zum Camper zurück.

Nach einem ausgiebigen Frühstück arbeitete der Harry am Laptop und ich surfte ein bisschen im Internet. Nachmittags gingen wir am Kanal Richtung Öberauer Donauschleife. Das ist ein Naturschutzgebiet. Wir hatten eine Wanderung gefunden mit sechs Kilometern. Wir wollten dieses Mal nicht so weit gehen. 

Der letzte Teil der Wanderung ging durch einen Wiesenweg, der schlecht zu gehen war. Ich war dann froh dass wir nach einiger Zeit diese Strecke verließen und es wieder einen Kiesweg entlang ging.

Zurück im Camper chillten wir. Auch das muss mal sein.

Am späten Nachmittag kam ein Camper zum Übernachten. Später gesellte sich noch ein Camper dazu. 

Abends ging ich mit dem Fly noch eine kleine Runde. Er wollte nicht mehr weiter gehen und ich wollte ihn nicht hinter mir herziehen. Er hat halt seinen eigenen Kopf mit seinen 13 Jahren. Ich lasse ihm meistens seinen Willen oder versuche, ihm einen anderen Weg schmackhaft zu machen. Dieses Mal klappte es nicht. 

Sonntag

Am Sonntagmorgen fing es mal wieder zu regnen an. Sch…wetter. Ich ging mit unserem Fly eine kleine Runde. Nach dem Frühstück packten wir zusammen und fuhren Richtung Heimat. Ein Wochenende ist immer schnell vorbei aber es war sehr erholsam. Wir freuten uns schon auf unsere nächste kleine Auszeit. 

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