Angekommen in 95686 Fichtelberg fanden wir gleich einen Parkplatz am Fichtelsee. Dort in der Nähe gäbe es auch laut Google Maps einen Campingplatz, dazu können wir hier aber keine Infos geben.

Der dortige Parkplatz ist gebührenpflichtig, ich glaube es waren für das Tagesticket 3,- Euro. Auf jeden Fall war er günstig. Auf diesem gibt es auch eine öffentliche Toilette, die sehr sauber und ohne Kosten zu benutzen ist. Vielen Dank dafür an die Gemeinde Fichtelberg.

Da es noch sehr früh am Morgen war, standen mit uns nur noch zwei weitere PKW´S auf dem Parkplatz. 

Also schnürten wir unsere Wanderschuhe,  schnappten uns unsere Wanderrucksäcke und gingen einige Meter Richtung Ortsausgang.

Wir wählten eine  schöne Rundwanderung von ca. 12 Kilometer von der Ortschaft Fichtelberg zum Ochsenberg, der mit über 1024 m der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges ist, über Fleckl wieder zurück nach Fichtelberg.

Die Wanderung begann an der Hauptstraße (die mit Gehweg ausgestattet ist)  in Richtung Norden. Nach ca. 300 Metern sind wir dann links in die Schützenstraße abgebogen. Dort am Schützenhaus vorbei beginnt der Wanderweg.

Ab jetzt laufen wir auf schönen Wanderwegen durch Mischwälder.

Fichtelnaabquelle

Nach ca. 2,5 Kilometer kommt man an die Fichtelnaabquelle. Dort steht auch eine Schutzhütte und man könnte hier bereits die erste Rast einlegen.

Naabquelle
Die Naabquelle am Ochsenkopf

Weißmannfelsen

Weiter bergauf ging es zum Weißmannfelsen den man über eine Stahltreppe erklimmen kann, von wo man eine schöne Aussicht auf das Fichtelgebirge hat.

Aussicht ins Fichtelgebirge
Aussicht von Weissmannfelsen im Fichtelgebirge
Der Weissmannfelsen
Der Weissmannfelsen am Ochsenkopf im Fichtelgebirge

Weißmainquelle

Unsere erste Rast wählten wir noch vor dem Gipfel und zwar an der Weißmainquelle. Diese gilt als die Main-Quelle. Hier stehen einige Tische und Bänke und man kann sehr schön eine Brotzeit machen.

Auch konnte hier sich “Fly” seinen Durst an der Main-Quelle stillen.

Die Weissmainsquelle
Die Weissmainsquelle am Ochsenkopf im Fichtelgebirge im Bayern.
Weissmainqulle am Ochsenkopf
Weissmainquelle am Ochsenkopf im Fichtelgebirge

Steinmännchen

Gestärkt ging es dann weiter Richtung Gipfel.

Dieses Teilstück ist ein bisschen steiler aber durchaus mit Hund gut zu machen. Hier kommt man an sehr vielen Steinmännchen vorbei, die Wanderer aufgebaut haben. Diese sind sehr schön anzusehen.

Steinmännchen
Steinmännchen am Ochsenberg im Fichtelgebirge
Steintürmchen
Steintürmchen am Ochsenkopf im Fichtelgebirge

Kurz vor dem Gipfel kommt man noch am Goethefelsen vorbei.

Oben am Ochsenkopf kann man den Asenturm begehen und von dort oben die Aussicht genießen oder man kauft sich in der Berggaststätte Asenturm einen Kaffee.

 Wir haben kurz die Aussicht genossen, ohne auf den Asenturm zu steigen, da dies mit Hund nicht ganz so gut gelingen würde.

Haben aber dann ziemlich schnell das Weite gesucht, da es hier wie am Rummelplatz zuging. Denn am Gipfel kommen zwei Seilbahnen an, einmal von Bischofsgrün und einmal eine Seilbahn von Warmsteinach.

Es war ja erst Anfang September und somit waren noch in Bayern Sommerferien.

Sendeturm des Bayerischen Rundfunk

Wir machten noch ein paar Fotos vom Sendeturm des Bayerischen Rundfunk der seit 1958 seinen Dienst auf dem Ochsenkopf versieht und mit 191.5 m einen ziemlich imposanten Eindruck macht.

Sendeturm Ochsenkopf des BR
Fernsehturm Ochsenkopf im Fichtelgebirge

Der Abstieg

Vom Ochsenkopf ging es jetzt erstmal für einige Zeit auf dem Forstweg entlang Richtung Tal.

Nun kam ein kleines Teilstück dass ein bisschen steiler war und mit vielen Granitblöcken versehen ist.Wenn es nass sein sollte, könnte es ein bisschen rutschig auf den Steinen werden. Diesen Teilabschnitt kann man aber einfach umgehen wenn man auf dem Forstweg bleibt.

Für Menschen mit Knieproblemen oder ungeübten Wanderer, würde ich die Umgehung  empfehlen.

Weiter geht es durch den Wald. Hier muss man nur aufpassen dass man nicht in der für Mountainbikes festgelegte Downhill-Strecke wandern geht. 

Denn der Südhang des Ochsenkopfes ist ein Eldorado für Mountainbiker. Hier gibt es zahlreiche ausgeschilderte MTB – Wege.

Sollte jemand selbst Lust darauf haben,  sich mit dem Bike den Berg hinab zu stürzen, so kann er  sich beim Bullhead House – Bike Center in Fleckl ein Mountainbike ausleihen.

Am Salzweiher

Angekommen in” Fleckl” geht man auf dem Fußgängerweg Richtung Osten, für ca 1 Kilometer. Bis gegenüber ein großer Wanderparkplatz kommt, dort verschwindet der Wanderweg weiter in den angrenzenden Wald Richtung Fichtelberg. Dort haben wir noch einen schöne Rastplatz mitten im Wald entdeckt beim sogenannten “Salzweiher”. Dort konnte “Fly” seinen Durst wieder im Bach stillen.

Kleiner Bach im Fichtelgebirge
Bachlauf im Fichtelgebirge am Ochsenkopf

Das letzte Teilstück ist auch das unattraktivste Stück der gesamten Wanderung. Zum Schluß muss man nämlich ca. 1 Kilometer direkt an der Straße entlang wandern, bis man wieder nach Fichtelberg kommt.

Rundwanderung von Fichtelberg zum Ochsenkopf

Zusammenfassung

Fazit:

Es ist  eine sehr schöne Rundwanderung durch das Fichtelgebirge, die mit Hund sehr gut zu bewältigen ist. Man muss auch kein trainierter Wanderer für die Wandertour sein. Eine normale Grundkondition ist auf jeden Fall ausreichend.

Ich würde diese Tour als eher “leicht” einstufen.

Man kann diese Wandertour nur jeden empfehlen, der gerne wandert. 

Festes Schuhwerk ist aber auf jeden Fall zu empfehlen.

Mit Kinderwagen ist diese Tour jedoch nicht zu empfehlen.

Unserer Bewertung
4/5

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