Anfahrt:

Seit Wochen bin ich schon ganz scharf darauf, endlich mal wieder in die Berge zu fahren und ein paar Bergwanderungen zu unternehmen.

Ich wollte ja schon seit ein paar Wochen fahren, aber es kam immer irgendetwas dazwischen. Entweder, ich hatte keine Zeit oder das Wetter spielte nicht mit. 

Aber am Samstag sah ich im Wetterbericht, dass es die ganze Woche im Chiemgau schön bzw. trocken bleiben soll. Ich hatte auch Zeit und so musste ich nicht lange überlegen. Ich informierte Rita über meine Pläne. Leider konnte sie nicht mitkommen, da es mit Fly in den Alpen nicht mehr geht. Er geht zwar jeden Tag viele Kilometer noch spazieren, aber eine Bergwanderung von 16 bis 20 Kilometer und mit oft steilen Anstiegen, dass müssten wir ihm wirklich nicht mehr antun.

Mein Plan war, ich fahre am Sonntagabend in die Berge, suche mir einen Übernachtungsplatz mit dem Camper und kann dann am Montag recht früh auf den Berg gehen.

Aber am Sonntagvormittag nach dem Frühstück plante ich mal wieder spontan um. Es war so ein schönes Wetter und ich konnte es nicht mehr erwarten, endlich in die Berge zu kommen. Somit räumte ich gleich den Camper ein und machte mich fertig. 

Nach dem Mittagessen startete ich dann meine kleine Tour in die Berge.

Noch schnell zum Tanken. Wow, 75 Liter Diesel und 100 Euro leichter fuhr ich nun ca. 1,5 Stunden Richtung Chiemsee.

Mein Ziel war Grassau.

Grassau:

Dort habe ich noch schnell eine Wanderung vom “Rother Wanderführer Chiemgau”* herausgesucht. Ich konnte ja keine Bergwanderung am späten Nachmittag mehr gehen. Aber so eine kleine Wanderung war noch drin.

In Grassau angekommen, fand ich auch gleich einen Parkplatz und schnappte mir meinen Fotorucksack und so machte ich mich auf die Wanderung.

Die Chiemgauer Alpen

Einkehrrunde

Diese nennt sich “Einkehrrunde über die Grassauer Almen”.

Es ging gleich mal ca. 1 Kilometer steil bergauf. Nach einem Kilometer kam ein Berggasthof mit Parkplatz. Man hätte bis dort auch mit dem PKW fahren können und somit würde man sich den steilen Anstieg sparen.

Aber egal, das Wetter war sehr schön und von der Zeit her war ich auch im Plan.

Ab den Berggasthof ging es dann über Wanderwege bergauf.

Man passiert auf diesem Rundweg die “Hefteralm” und “Rachlalm”. Natürlich waren diese zur Coronazeiten nicht geöffnet.

Nach der “Rachlalm” ging es wieder bergab Richtung Tal. Man hat von dieser kleinen Wanderung eine tolle Aussicht auf dem Chiemsee und die umliegenden Berge. Ich passierte noch die Zeppelinhöhe, das ist ein sehr schöner Aussichtspunkt. Von dort liegt einem das ganze Grassauertal vor Füßen. Weiter geht es bergab über einen schmalen Wanderweg. Dieser Weg führte überwiegend durch Wald. Auf diesem Abstieg muss man ein bisschen aufpassen, denn es befinden sich sehr viele Wurzeln und Steine auf dem Weg.

Dann erreichte ich wieder den bekannten Berggasthof vom Aufstieg. Nun kam der angenehmere Teil, dieses Mal ging es ja bergab.

Nach ca. 1 Kilometer wartete schon unser Campervan auf mich.

Kurz überlegte ich, ob ich nicht hier die Nacht verbringen sollte. Entschloss mich aber dafür, dass ich noch ca. 20 Minuten nach Sachrang fahre. Ich wollte ziemlich früh am nächsten Morgen die Wanderung auf den Geigelstein starten.

Sachrang

Also fuhr ich die 20 Minuten nach Sachrang. Kurz vor Sachrang erreichte ich den “Wanderparkplatz Huben”, dieser war zwar mit einigen PKWs belegt aber ich bekam noch einen guten Platz im hinteren Teil des Parkplatzes. Ich beschloss, dass ich hier die Nacht verbringen werde.

Man muss Parkgebühren zahlen, diese belaufen sich auf 3 Euro für 3 Stunden. Oder man nimmt ein 24 Stunden Ticket, dass dann 5 Euro kostet. Passt, 5 Euro für 24 Stunden finde ich okay. Hier in Sachrang sind sie auch schon sehr modern. 

Die haben an Menschen wie mich gedacht, die nie Bargeld dabei haben. Man kann das Parkticket auch mit einer App bezahlen. Sowas freut mich. Ich liebe es, bargeldlos zu bezahlen.

Jetzt war es ca. 20 Uhr. Ich machte mir noch was zu essen und telefonierte mit Rita.

Nach einer Serie auf “Netflix” bin ich dann auch ziemlich früh ins Bett gegangen.

Die Nacht verlief ohne größere Vorkommnisse. Es war erstaunlich ruhig, da der Parkplatz doch direkt an der  Hauptstraße liegt.

Wanderparkplatz_Sachrang
Wanderparkplatz bei Sachrang

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