Früh am nächsten Morgen machten wir uns auf, Bamberg zu erkunden. Wir fuhren von unserem Stellplatz wieder nach Bamberg und suchten uns einen Parkplatz. In der Nähe einer Sportanlage an der Regnitz wurden wir fündig. Samstag früh war dieser Parkplatz noch wenig besucht.

Durch den Theresienhain, das ist ein großer Stadtpark, ging es in die Altstadt. Bamberg gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Bamberg ist eine wunderschöne Stadt und auf jeden Fall einen Besuch wert. Um acht Uhr morgens war es noch ziemlich leer. Wir schauten uns das alte Rathaus, den Kaiserdom von außen und Klein Venedig an. Beeindruckend.

Zwei Stunden später kamen immer mehr Menschen in  die Stadt, dass es uns dann zu viel wurde, auch zwecks Corona, denn Abstand halten wurde da sehr erschwert.

Wir besorgten uns noch etwas vom Bäcker und gingen zurück zu unserem Campervan.

Durch den Park ging es wieder zurück und da begegneten wir Hundehalter, die ihre Hunde nicht an der Leine hatten. Plötzlich stürzten die drei Hunde auf uns zu und wir waren da richtig sauer.

Muss das sein?

Zwei ließen sich nur widerwillig abrufen und der Dritte blieb dann irgendwann stehen. Solche Hundehalter begegnen uns immer wieder und die wenigstens Hunde hören auf ihre Halter. Ich könnte bald ein Buch darüber schreiben.

Zurück am Kastenwagen machten wir uns erstmal ein leckeres Frühstück mit frischen Semmeln und Brezen und schauten dann, wo wir hinfahren.

Duschen am Autohof

Erstmal wollten wir  zum Duschen in einem Autohof und dann zum Tanken.

Wir entdeckten auch bald auf der A 70 einen Autohof. Kurze Zeit später erreichten wir den Autohof.

Da Harry schon oft, wenn die Geschäfte nicht so gut liefen, LKW gefahren ist, wissen wir, dass man auf Autohöfen in den meisten Fällen für wenig Geld eine saubere Dusche bekommt.

Dieses Angebot nehmen wir gerne an, da wir in unseren Kastenwagen nur eine Außendusche haben.

Wohnmobilstellplatz Wüstenselbitz

Weiter ging es nach Wüstenselbitz. Wüstenselbitz ist ein Gemeindeteil der oberfränkischen Stadt Helmbrechts. Wüstenselbitz liegt westlich von Helmbrechts an der Straße nach Kulmbach.

Wir fanden einen Wohnmobilstellplatz an einem Badeweiher. Sehr idyllisch.

Der Stellplatz ist kostenlos. Das Entsorgen des Grauwassers ist ebenfalls frei. Wasser kostet einen Euro pro 100 Liter und Strom hätte auch was gekostet. Da wir aber 320 Watt Solar am Dach haben, benötigen wir in der Regel keine externe Stromzufuhr für unseren Akku.

Stellplatz Wüstenselbitz
Wohnmobilstellplatz in Wüstenselbitz

Wir sind über das Wochenende dageblieben, da wir gerne mal zwei bis drei Tage an einen Platz stehen, um die ganzen Eindrücke vom Reisen zu verarbeiten. Wir wollen nicht so durch die Gegend hetzen. Sind das langsame und behutsame Reisen noch so von unserem Leben auf dem Segelboot gewohnt.

Wer mehr über unsern Leben auf dem Segelschiff wissen will, kann dies gerne auf unseren Segel-Auszeit Blog nachlesen.

Wanderung Helmbrechts

Sind viel mit unserem  Hund “Fly” spazieren gegangen und haben eine kleine Wanderung mit 12 Kilometer an einer Anschlagtafel gefunden. War nicht so schön, diese Wanderung, da sie 3-4 Kilometer nur durch die Stadt Helmbrechts ging und wir nicht immer auf Gehsteigen und Straßen wandern wollen.  Montagmorgen fuhren wir dann weiter Richtung Freistaat Sachsen.

Wanderung Wüstenselbitz
Wanderung Rund um Wüstenselbitz

Talsperre Pöhl

Wir haben dann einen Übernachtungsplatz an einem Waldrand in der Nähe der Talsperre Pöhl, Sachsens drittgrößten Stausee gefunden.

Kurze Zeit später machten wir uns auf zu einem kleinen Abendspaziergang  zum vogtländischen Meer. Wir genossen am Wasser noch den Sonnenuntergang und gingen dann wieder zurück zu unserem Camper.  Schöne Gegend. Wir übernachteten auf diesem Parkplatz, wo aber etliche Autos auf dieser Straße noch unterwegs waren und es erst ab Mitternacht ruhiger wurde. Aber man kann auch nicht immer den optimalen Übernachtungsplatz finden :-).

 

Parkplatz Talsperre Pöjl
Übernachtungsplatz Talsperre Pöhl

Wanderung an der Talsperre

Früh am nächsten Morgen starteten wir los zur Talsperre und wanderten ca. 18 Kilometer rund um die Talsperre. Wir kamen an dem Campingplatz Gunzenberg vorbei. Auf vielen Wald- und Feldwegen kamen wir voran. Irgendwann sind wir ins Naturschutzgebiet abgebogen. Etliche Bäche säumten unseren Weg

An einer Bank mit einer Aufschrift “Sachsenforst” machten wir Pause und genossen das Plätschern des Baches und das Rauschen der Wälder. Sehr schöne Wanderung.

Fly liebt das Wasser 🙂

Unser “Fly” liebt es, wenn viele Bäche unseren Weg säumen denn da kann er seinen Durst stillen und seine Füße kühlen.

Auch beißt er gerne ins Wasser. Zur Not haben wir immer Wasser und einen faltbaren Trinknapf für ihn dabei.

Fly im Wasser
Fly steht im Wasser

Zurück am Campervan suchten wir unser nächstes Ziel aus. Da wir uns nicht auf eine Tour festlegen und wir uns eher treiben lassen, schauen wir immer erst dann, wenn wir von einem Stellplatz wegfahren, wo wir hinfahren.  

 

Schreibe einen Kommentar