Übernachtung am Altmühlsee

Unser nächster Weg führte uns zum Altmühlsee. Da es Sonntag und wirklich schön warm war, waren sehr viele Ausflügler und Radfahrer unterwegs. Kein Wunder, der Altmühlsee im fränkischen Seenland ist ja schließlich ein sehr bekanntes Ausflugsziel.

Wir hatten auf unserer Wanderung Rund um dem Altmühlsee diese Wanderkarte*.

Wir ergatterten noch einen der letzten Parkplätze. Glück gehabt. Sind dann mit unserem Fly fünf Kilometer am See spazieren gegangen. Zurück am Camper sahen wir, dass etliche Parkplätze wieder frei waren und wir haben uns dann umgestellt.

So, jetzt können wir auch gut hier übernachten. Auf diesem Parkplatz, im Gegensatz zu vielen weiteren um den Altmühlsee, ist das Stehen mit einem Camper über Nacht nicht verboten. Harry machte Abendessen und ich ging noch eine kleine Runde mit dem Fly. Bis wir schauten, waren weitere fünf Wohnmobile am Parkplatz.

Tag 14

Am nächsten Morgen um halb acht machten wir uns auf die 14 Kilometer lange Strecke rund um den Altmühlsee. Super, fast keine Leute unterwegs. Der Morgen war noch sehr frisch, aber die Sonne schien bereits und somit freuten wir uns auf diese Rundwanderung. Man kann den Altmühlsee auf einen gemeinsamen Fuß- und Radweg umrunden. Leider sind es halt auch 14 Kilometer, die man auf Asphalt gehen muss.

Eine sehr schöne Wanderung. Wir kamen zu der Vogelinsel, die Naturschutzgebiet ist. Viele verschiedene Wasservögel sahen wir, wie Kanadagänse, Schwäne, Haubentaucher, Reiherenten und Zwergdommeln, nur um einige zu nennen.

Man kann einen Vogelbeobachtungsturm besteigen und dort das Treiben der Vögel beobachten und fotografieren. Harry hätte das gerne gemacht, schließlich hatte er seinen Fotorucksack dabei, aber mit unserem Fly geht sowas natürlich nicht.

Weiter ging es zu einem Hundestrand mit Agilitygeräten und Sitzgelegenheiten. Wirklich schön gemacht. 

Bei unserem Rundgang sahen wir, dass Segeln, Kitesurfen und Schwimmen an verschiedenen Stellen am Altmühlsee angeboten wird. Leider muss alles wegen Corona geschlossen bleiben.

Mittags waren wir wieder zurück und haben uns ein spätes Frühstück gegönnt. Wie immer gab es Haferflocken mit Früchten, Tee und Kaffee.

Hier haben wir für euch noch zwei Empfehlungen*

Gegen 14 Uhr sind wir dann weiter ins Nahe gelegene Gunzenhausen zum Einkaufen und nachher zum Entsorgen nach Monheim auf einen Stellplatz gefahren. Wasser hätte es da auch gegeben für 1,-€. Wir brauchten aber kein Wasser. 

Naturpark Altmühltal

Nun ging es weiter  nach Solnhofen im Naturpark Altmühltal. Der Wanderparkplatz, den wir als Erstes anfuhren, gefiel uns gar nicht. Der lag neben einer stark frequentierten Straße und wir befürchteten, dass es nachts ziemlich laut werden würde. Harry ging mit dem Fly einen Wanderweg entlang spazieren, er wollte sich die 12 Aposteln ansehen und fand einen viel besseren Wanderparkplatz, wohin wir gleich gefahren sind. Bingo! Toller Platz und voll ruhig. Wir standen da ganz alleine. 

Dieser Platz war einer der schönsten und ruhigsten Stellplätze auf der ganzen Bayern Tour.

Es gab einen Picknicktisch mit Bänken und eine Sonnenliege.

Tag 15

12 Aposteln

Früh am Morgen, gegen 06:30 Uhr machte Harry schon ein paar Aufnahmen vom Sonnenaufgang. Nach dem Sonnenaufgang  machten wir uns auf den Rundwanderweg mit 11 Kilometer rund um Solnhofen, dieser führt auch bei der Felsgruppe 12 Aposteln vorbei. Die mächtig aufragenden Dolomitfelsen zwischen Solnhofen und Eßlingen grüßen Bootsfahrer auf der Altmühl, Radler auf dem Altmühltal-Radweg und Wanderer auf ihren Touren rund um Solnhofen.

Viele Bänke laden zum Verweilen ein und den Ausblick zu genießen. Wirklich empfehlenswert.

Mittags waren wir zurück. Gut, dass wir so früh los sind. Es sind uns nur zwei Wanderer begegnet. Mittlerweile wurde es auch ziemlich warm und wir waren froh, dass wir die Wanderung so früh gestartet haben, da es nun für Fly auch schon ziemlich warm wurde.

Wir machten uns ein super leckeres Frühstück, was wir auf dem Picknicktisch am Wanderparkplatz aßen. Herrlich.

Draußen picknicken, ohne das man Campingverhalten zeigt, was will man mehr. Nun kamen immer mehr PKWs und auch ein anderes Wohnmobil stellte sich auf dem Parkplatz. Wir aßen gemütlich unser Frühstück und machten uns dann fertig zur Abreise.

Ausflugslektüren für das Altmühltal*

Freising

Weiter ging es für uns Richtung Freising. 

In Neufahrn fuhren wir auf einen Wanderparkplatz neben der Isar. Zwar nicht der schönste Platz aber für eine Nacht ging es schon. Nun gingen wir mit unserem Fly neben der Isar eine längere Tour. Viele Radfahrer hatten die gleiche Idee.

Da mussten wir schon ganz schön aufpassen damit man nicht überfahren wurde. Zurück am Camper machten wir unser Abendessen. Unser letzter Abend, bevor wir die Heimfahrt antraten.

Rita vor dem Campervan
Rita auf dem Wanderparkplatz nähe Freising

Tag 16

Heimreise

Am nächsten Morgen gingen wir noch spazieren neben der Isar aber viel entspannter als den vorherigen Tag, denn es war bei weitem nicht soviel los. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir noch zum Entsorgen nach Taufkirchen-Vils. Wir wollten auch noch Wasser auffüllen aber der Automat schluckte nur den Euro und es kam kein Wasser. Ärgerlich, aber was willste machen. Dann hat es nun mal kein Wasser gegeben. 

Richtung Heimat sind wir noch zum Camper waschen gefahren und weiter ging es nach Hause. Es war eine schöne Tour und wir freuen uns schon auf die nächste Reise.  

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