Traumrunde Iphofen

Der Wanderweg nennt sich Traumrunde Iphofen (13 Kilometer). Von unserem Übernachtungsplatz, einen Wanderparkplatz in Iphofen (traumhaft ruhig), ging es durch einen Kinderspielplatz und dann in den Wald hinein. Der Weg war zwar etwas schlammig aber da ging es noch.

Wanderparkplatz Iphofen
Wanderparkplatz bei Iphofen

Weiter ging es an Weinbergen vorbei und dann wieder in den Wald. 

Etwas später ging es bergan und es wurde sehr schlammig dass man diesen Weg nicht mehr gehen konnte. Ja, was machen wir? Umdrehen oder durch den Wald steil bergauf gehen. Wir entschieden uns für die zweite Möglichkeit. Gut, dass unsere Hundeleine, eine „Flexi“* acht Meter lang ist. Da unser Fly frei lief, hat der Harry mir mit der Leine geholfen, mich hochzuziehen. Leider haben wir das nicht gefilmt.

Oben angekommen, sahen wir die Ruine Speckfeld. Etliche Tafeln beschreiben die Geschichte der Ruine.

Weiter ging es auf schlammigen Wegen. Bei jedem Schritt schmatzte der Schlamm und man musste aufpassen, dass man nicht ausrutschte.

Eine wirklich wunderschöne Wanderung, wenn man diese Wanderung zu einer späteren Jahreszeit geht. Unser Fly hatte Schlamm Pfoten und später auch einen schlammigen Bauch.

Zurück am Camper säuberte ich erst den Fly und dann unsere Schuhe. Na, da war ich eine halbe Stunde beschäftigt. 

Auf in den Spessart

Nach einem späten Frühstück war unser Ziel der Naturpark Spessart. Dort fanden wir auch einen Wanderparkplatz, wo es ruhig war. Eine Wanderung hat der Harry nach dem Abendessen rausgesucht. 15 Kilometer sollte die sein, die für am nächsten Tag geplant war.

Wanderparkplatz Rohrbrunner Forst im Spessart
Wanderparkplatz Rohrbrunner Forst im Spessart

Tag 9

Naturpark Spessart

Halb acht Uhr morgens, bei  Sonnenschein, haben wir uns auf den Weg gemacht. Tolles Wetter, zwar war es noch kalt, aber wenn die Sonne scheint, ist man gleich besser gelaunt. 

Durch Laubwälder schlängelte sich der Weg mal bergan und mal geradeaus. Schöne Wanderung, bis später ein Weg steil bergab zu einem Bach führte. Der Bohlensteg im Naturschutzgebiet Hafenlohrtal. Sehr schöne Gegend. 

Nach der Karte* sollten wir den gleichen Weg wieder zurück bergan gehen. Ich wollte echt nicht mehr diesen Weg gehen und der Harry schaute, ob es nicht eine andere Möglichkeit gäbe.

Gab es und wir gingen diesen Weg. Leider!

Dieser Weg entpuppte sich als kleine Katastrophe für mich. Man sah, dass dieser Weg schon lange nicht mehr benutzt wurde. Nach etlichen Metern sind viele Bäume quer über den Weg gelegen.

Zwei Bäume waren noch leicht zu überklettern aber dann kamen noch zwei große Bäume, da ging es nicht mehr. Sind steil bergan bis zu den entwurzelten Bäumen rauf und die umgangen. War ich angefressen.

Nach einiger Zeit konnten wir runter zu dem Weg gehen und endlich ging es bald bergab. 

Harry schaute im Handy, wie es weiter ging. Wir gingen über die Straße zu einem Bach und von dort aus sollte es zu unserer vorherigen Tour gehen. Pustekuchen! 

Ein Biber hatte einen Damm gebaut und der Weg zu der Treppe, die uns bergan bringen sollte,war überschwemmt. Sind umgekehrt und dann eineinhalb Kilometer neben der Straße zu unserem Camper gegangen. Gut, dass nicht viel Verkehr war. 

Aschaffenburg

Zurück am Camper starteten wir nach Aschaffenburg. Im Rasthaus Spessart wollten wir duschen. War nichts, denn das ist eine große Baustelle und alles ist geschlossen.

Haben dann einen Parkplatz beim Main in Aschaffenburg gefunden. 

Tag 10

Sightseeingtour Aschaffenburg

Nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg, Aschaffenburg zu besichtigen.

Ich vergaß mal wieder die Maske und Harry kaufte mir in einem Drogeriemarkt FFP2 Masken*. In der Altstadt herrscht Maskenpflicht.

Gut ausgerüstet sahen wir uns die Altstadt an und holten uns auf den Rückweg zum Camper Brezen und Vollkornsemmeln. 10 Kilometer bekamen wir an Strecke zusammen.

Jetzt ein gutes Frühstück denn Brezen und Semmeln essen wir einmal in der Woche. Wir freuten uns schon drauf aber so schlechte Brezen habe ich schon lange nicht mehr gegessen.

Die Semmeln waren auch nicht besser. Für das Geld hätten wir schon etwas besseres erwartet. 

Bei unserer Weiterfahrt entsorgten wir an der Kläranlage umsonst und es hätte auch umsonst Wasser gegeben aber das war noch abgesperrt. 

Duschen am Maxi Autohof

Nun fuhren wir erst zum Duschen in den Autohof Maxi in Wertheim. Saubere Duschen und nachher fühlten wir uns schon besser. Noch einkaufen und dann weiter nach Leidersbach (Kreis Miltenberg).

Am Stellplatz Leidersbach

Dort hatte der Harry einen Stellplatz, der nichts kostet, ausgemacht. Dort angekommen, waren wir alleine auf diesem Stellplatz. Infomaterial fanden wir bei einer Tafel, die am Anfang dieses Stellplatzes steht. 

Wir beschlossen, dass wir die sechs Kilometer gehen, die als Nordic Walking Strecke ausgeschildert ist. War eine schöne Wanderung. 

Harry fand eine Wanderung für den nächsten Tag. 12 Kilometer lang sollte die sein. Wir hatten zum Startpunkt eineinhalb Kilometer und kamen nach unserer Rechnung auf 15 Kilometer. Passte schon. Die Tour nennt sich Räuberland Pfad, „Natur pur erleben, Qualitätstour“.

Tag 11

Wanderung auf dem Räuberland Pfad

Um acht Uhr morgens ging es los. Das Wetter war sonnig und etwas frisch. Die Tour ging vorwiegend durch Wälder. Die Vögel zwitscherten und der Weg war leicht zu gehen. Um 13 Uhr waren wir wieder am Campervan zurück. Schöne Wanderung. Können wir nur weiter empfehlen.

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