Endlich war es soweit. Urlaub ­čśÇ Fast vier Wochen. Zwei Tage lang r├Ąumten wir den Camper ein, dass wir ja nichts vergessen. Dienstag ging es los. Erst zum Einkaufen und dann machten wir uns auf den Weg. Unser Ziel war Schwandorf in der Oberpfalz.

Stellplatz hatte der Harry auch schon gefunden und nach drei Stunden waren wir an unserem Ziel angekommen. Ein sch├Âner Platz mit Entsorgungsstation, Strom und Wasser. Kurze Zeit sp├Ąter gingen wir mit unserem Fly an der Naab entlang. Ein sch├Âner Spaziergang und wirklich saubere Wege. Es stehen sehr viele M├╝lleimer entlang des Weges und das finde ich sehr gut.

Nun machten wir einen Abstecher in die Altstadt. Wir gingen durch den Marktplatz bis zur Pfarrkirche St. Jakob. Bergauf ging es zum Blasturm dem Wahrzeichen von Schwandorf. Dort hat man eine sch├Âne Aussicht ├╝ber Teile von der Stadt.┬á Pl├Âtzlich kam eine schwarze Katze um die Ecke. Fly hat sie auch gesehen aber solange die nicht fl├╝chtet, da ignoriert er sie. Er ist schon ein alter Herr, der keinen Stress mehr will. Voll die coole Socke. Fr├╝her war er immer gleich auf 150. Typisch Mali. Wir machten uns dann auf den R├╝ckweg zum Camper. Abendessen und fr├╝h ins Bett, denn am n├Ąchsten Tag wollten wir nach Leipzig.┬á

Weiter geht es nach Leipzig

Am n├Ąchsten Morgen ging der Harry mit dem Fly spazieren und ich machte in der Zwischenzeit das Fr├╝hst├╝ck. Danach starteten wir Richtung Leipzig. Wir hatten ca. 300 Kilometer vor uns. Es ging ziemlich flott auf der Autobahn dahin. Um 13 Uhr waren wir in Leipzig, bei der Red Bull Arena, angekommen.┬á

An der Red Bull Arena
An der Red Bull Arena

Diesen Platz hatte Harry rausgesucht. Wir brauchten keinen Strom und kein Wasser, denn wir füllten den Tank noch in Schwandorf kostenlos auf. 

Zwar kein sch├Âner Platz aber daf├╝r mitten in der Stadt. Wir nahmen uns vor dass wir erst am n├Ąchsten Tag Leipzig besichtigen wollen. Wir gingen in den angrenzenden Park mit unserem Fly spazieren. Soviel Gr├╝n hatte ich mir mitten in einer Stadt nicht vorgestellt. Fly war ganz begeistert. Er schnupperte wie wild und sehr ausgiebig. Zur├╝ck am Camper vertrieben wir uns die Zeit im Internet und nach dem Abendessen gingen wir eine Runde mit unserem Fly.┬á

Am n├Ąchsten Morgen spazierten wir in einen Park Richtung Innenstadt. Wir besichtigen das alte Rathaus, die Nikolaikirche und noch weitere Geb├Ąude. Wir flanierten an Gesch├Ąften vorbei, die echt gesalzene Preise haben. Eine Uhr f├╝r 189000 ÔéČ. Wow. Nach drei Stunden verlie├čen wir das Zentrum. Eigentlich wollten wir zwei Tage bleiben aber der Trubel war uns zuviel.

Weiter Richtung Torgau

Wir r├Ąumten alles weg im Camper und machten uns auf den Weg nach Torgau. Erst zum Einkaufen und dann zum Entsorgen. Da wir schon mal in Torgau waren, wussten wir, wo die Entsorgungsstation ist. Kostet nichts und Wasser ist auch kostenlos.┬á

Weiter ging es ins Heideland. Dort fanden wir einen Parkplatz am Fischwasser. Wir waren dort ganz alleine. Toll. Unser Fly freute sich ├╝ber den folgenden Spaziergang. Unterwegs sahen wir einen Angler. Der wollte wissen, ob unser Fly ein reinrassiger Malinois ist. Wir bejahten und er erz├Ąhlte uns ganz stolz, dass er Sch├Ąferhunde und Malinois gekreuzt h├Ątte. Ich verkniff mir da jeden Kommentar dazu. Der wollte uns noch ein l├Ąngeres Gespr├Ąch aufdr├╝cken aber der Harry wimmelte ihn ab. War ich froh. So setzten wir unseren Spaziergang fort. Nach einiger Zeit kamen immer mehr M├╝cken. Wir machten uns auf dem R├╝ckweg. Abends ging ich nochmal mit dem Fly eine kleine Runde.┬á

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Hallenband Senftenberg

Am n├Ąchsten Tag, nach einem ausgiebigen Spaziergang und Fr├╝hst├╝ck, fuhren wir nach Senftenberg ins Erlebnisbad. Dort angekommen, nahmen wir eineinhalb Stunden zum Schwimmen und endlich wieder duschen. Ein sch├Ânes, kleines Hallenbad und fast keine Leute.

Naturpark Niederlausitzer Landr├╝cken

Erfrischt fuhren wir weiter in den Naturpark Niederlausitzer Landr├╝cken. Dort parkten wir an einem See. Wir waren am Anfang ganz alleine. Das blieb aber nicht so. Sp├Ąter kam ein junges Paar. Wir merkten sehr schnell dass die Beiden Influencer sind. Erst schauten sie mal rum, was sich am Besten fotografieren lie├če. Dann stellten sie sich r├╝ckw├Ąrts, mit Blick auf den See, ihr Auto hin und ├Âffneten die hinteren T├╝ren. Dort haben sie mit gro├čer Wahrscheinlichkeit raus fotografiert. Immer das Gleiche, nur andere Leute. Ich musste echt schmunzeln. Nach einiger Zeit stellten sie sich um.┬á

Harry stellte das Stativ auf und seine Kamera*. Er wollte den Sonnenuntergang fotografieren und er hatte wirklich Gl├╝ck. Einen so tollen Sonnenuntergang hatte er schon lange nicht mehr vor die Linse bekommen. Es waren Schw├Ąrme von M├╝cken unterwegs und Harry mummelte sich ein, aber er wurde ├Âfters gestochen. Er war aber gl├╝cklich, dass er so tolle Fotos machen konnte.┬á

Ich schloss die Tür vom Camper denn wir wollten keine Mücken drin haben. Ein paar hatten wir trotzdem drinnen. 

Am n├Ąchsten Tag, fr├╝hmorgens gingen wir spazieren. Als wir zur├╝ckkamen, sahen wir, dass die Influencer die hinteren T├╝ren vom Van ge├Âffnet hatten. Es hatte acht Grad vormittags. Sie lagen im Bett und haben wahrscheinlich raus fotografiert. Oh Mann!┬á

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