Ein Wochenende am Geisskopf im Bayerischen Wald

Freitag:

Wir wollten mal wieder raus aus dem schnöden Alltag und da es bei uns jetzt nur am Wochenende geht, fuhren wir nach Bischofsmais im Bayerischen Wald. Gut, dass wir nicht weit zu fahren haben. Erst wollten wir in die fränkische Schweiz aber für ein Wochenende war es uns dann doch zu weit. 

Wir fanden einen Parkplatz am Bikepark/ Geisskopf. Toll, ein riesiger Parkplatz und man kann draußen sitzen und auch grillen. Viele junge Leute sind da am Wochenende, um mit ihren Mountainbikes die vielen Strecken dort am Geisskopf runter zu fahren. Für Menschen, die ihre Ruhe haben wollen, ist dieser Parkplatz nichts. Da geht die Post ab und die jungen Leute haben recht. Uns hat das nicht gestört und wenn mich sowas stört, dann fahre ich auch nicht auf diesen Platz.

Wir kamen Freitags um 17 Uhr an und da war noch sehr viel Platz zum Parken. Bauten gleich Tisch und Stühle auf und pflanzten uns hin. Nach einiger Zeit gingen wir mit unserem Fly eine Abendrunde. Zurück am Camper blieben wir noch einige Zeit draußen sitzen und genossen das quirlige Treiben rundherum. Eine Wanderung hatte Harry auch schon gefunden, die wir am nächsten Tag gehen wollten. 

Unser Van auf dem Bikerpark
Camping am Bikerpark

Samstag:

Am nächsten Morgen nach kurzem Morgenspaziergang und langen Frühstück machten wir uns fertig für die Wanderung. Der Parkplatz war um diese Zeit schon sehr voll. Sind relativ spät losgekommen aber es war an diesem Tag nicht so warm, denn sonst wäre es schon für unseren Fly zu spät zu dieser langen Wanderung gewesen. 17 Kilometer ist jetzt nicht kurz um die Ecke. Am Anfang war es noch schön für mich zu wandern denn es ging durch einen Wald Richtung Teufelstisch. Aber dann ging es bergauf. Der Weg war steinig und für mich zu steil. Endlich beim Teufelstisch angekommen, ging es natürlich wieder runter. Oh, wie ich das hasse. Harry war total begeistert und unser Fly lief mit seinen 13 Jahren wie eine Bergziege diesen Weg.

Auf dem Weg zum Teufelstisch
Aussicht auf dem Geisskopf

Ich war dann froh, als wir unten waren. Es ging dann einige Zeit einigermaßen eben dahin. Die Tour führte uns über eine Straße auf die andere Seite. Nach kurzer Zeit ging es schon wieder bergan. Wie sollte es ja anders sein. Ein Stück des Weges führte an kleinen Wasserfällen vorbei. Durch den vielen Regen suchten sich kleine Bäche andere Wege und flossen den Wanderweg runter. Dort musste man schon höllisch aufpassen dass man bei den Steinen nicht ausrutschte. Ich stieg voll in eine Schlammpfütze rein. Boah ich hatte die Nase gestrichen voll und das musste mein armer Schatz ausbaden. Habe mich später entschuldigt aber in diesem Moment war ich total sauer. Endlich oben angekommen, machten wir Rast auf einer Bank. Harry ist später noch auf den Aussichtsturm gestiegen, um zu fotografieren. Ich beobachtete die Biker und staunte, dass auch Kinder diese Routen da runter fahren. 

Nach einiger Zeit machten wir uns auf den Rückweg. Da einige Wege zwecks den Routen der Mountainbiker für Wanderer gesperrt sind, sind wir einen Umweg gegangen, um zurück zu unserem Camper zu gelangen. Ich war so froh, endlich am Camper zu sein. Auch unser Fly war dann ziemlich fertig. Er legte sich in den Camper und schlief einige Zeit. Wir saßen draußen und gönnten uns ein Bierchen. Unser Fly wollte abends nur noch eine kleine Runde gehen. Leider wurde es später ziemlich kalt und wir haben uns in den Camper zurückgezogen. 

Rita auf einer Holzbrücke
Landshuter Haus

Etliche Leute feierten noch mit Bier und zündeten Lagerfeuer an. Schön. Uns störte das nicht denn wir erinnerten uns an unsere eigene Jugend. Wir haben später sehr gut geschlafen.

Sonntag:

Am nächsten Morgen wollten wir noch eine kleine Tour machen. Dafür hätten wir 20 Kilometer weiter fahren müssen. Das Wetter machte uns da einen Strich durch unsere Rechnung. Es regnete stark und wir machten uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Heimweg. 

Fazit:

Es war ein sehr erholsames Wochenende und mir hat zwar die Wanderung nicht so gefallen aber dem Harry schon. Gute Wanderschuhe und Trittsicherheit sollten vorhanden sein.

Nützliche Karten und Wanderführer

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