Wunsiedel

Am Freitag starteten wir in ein verlängertes  Pfingstwochenende. Um 16.30 Uhr fuhren wir nach Wunsiedel im Fichtelgebirge, da wir für Samstag uns schon eine Wanderung ausgesucht hatten. Endlich mal wieder raus aus dem Alltagstrott und Corona. Mal abschalten und die Gegend genießen. Das Wetter hätte besser sein können aber was soll’s. Wir sind ja nicht aus Zucker und Hundehalter müssen jeden Tag, bei jedem Wetter, raus. 

Nur unser Fly findet das bei Regen blöde. Er geht zwar mit aber nicht weit. Hat er sich erleichtert, dann will er wieder zurück. Ich diskutiere zwar noch mit ihm, aber schließlich lasse ich ihm seinen Willen 😀 Unser Fly ist ja 13 Jahre alt und manchmal kommt der Altersstarrsinn durch. Ich bin froh,dass er noch so gesund ist und wir hoffen,dass er uns noch lange begleitet. Wenn wir unterwegs sind, dann können wir ihn schon überreden, dass er mitgeht bei Regen. 😀

Luisenburg

In Wunsiedel fanden wir einen Parkplatz bei der Luisenburg. Toll, da konnten wir gleich am nächsten Morgen unsere Wanderung beginnen. Da es schon 19.30 Uhr war, sind wir nur noch eine kleine Runde, Richtung Felsenlabyrinth, mit unserem Fly spazieren gegangen. Dort haben wir gelesen, dass es pro Person 4,50 € Eintritt kostet und für Hunde nicht so geeignet ist. Ohne unseren Schatz geht es gar nicht. Ich meinte, der Harry könnte sich das Labyrinth anschauen und ich warte mit dem Fly im Camper. Das wollte er dann doch nicht. 

Wanderung Runde Luisenburg

Am nächsten Morgen spazierten wir Richtung Luisenburg, denn von dort ging die Wanderung los. Die Wanderung führte uns erst bergan durch Wälder und ging in der Nähe von dem Felsenlabyrinth entlang. Die Vögel zwitscherten und der Wettergott hatte es gut mit uns gemeint, denn es regnete nicht. Es hätte etwas wärmer sein können. 🙂 Unser Weg führte uns zum Kaiserfelsen.

Rita und Fly
Rita und Fly beim Felsenlabyrinth
Kaiserfelsen
Kaiserfelsen nahe Luisenburg

 Von dort hat man eine gute Sicht auf Wunsiedel. Weiter ging es zum Burgstein, einem weiteren Aussichtspunkt. Ich wartete unten, denn mit unserem Fly konnte ich nicht die Treppe hoch.

Dann wanderten wir weiter Richtung Kösseine. Beim Haberstein ging es aber steil bergauf und ich wartete mittendrin mit dem Fly, bis der Harry wieder zurückkam. Er sagte, dass es mit Hund nicht zu gehen wäre. War froh, dass ich mit Fly gewartet habe.

Nach einiger Zeit kamen wir zu einem Brunnen. Fly freute sich und trank reichlich. Von dort ging es wieder 300 m steil bergauf zum Kösseinegipfel. Ich streikte und blieb mit unserem Fly beim Brunnen. Dort steht eine Bank und wir machten uns es bequem, bis das Herrchen wieder da war.

Kössein
Am Kösseein

Sehr eindrucksvoll sind die vielen Granitblöcke, die auf dieser Strecke zu sehen sind. Unsere Wanderung ging nun wieder zurück zu der Luisenburg. Gesamt sind wir 13 Kilometer gegangen. Eine schöne Wanderung. 

Weißenstadt

Zurück am Camper machten wir erst Pause bevor es weiter nach Weißenstadt ging. Dort fanden wir einen Übernachtungsplatz am Weißenstädter See. Am späten Nachmittag kam die Sonne raus. Schön. Mit unserem Fly gingen wir abends am See entlang.

 Zurück am Camper machten wir uns das Abendessen und später ging der Harry zum Fotografieren raus, um den tollen Sonnenuntergang fotografisch einzufangen.

Felsen-Quell Tour

Pfingstsonntag war das Wetter wie im April. Regen, Sonne, Wind und Graupelschauer wechselten sich ab. Wir hatten eine Wanderung gefunden, die auch mit Hund zu gehen ist. Die Felsen-Quell-Tour ist 15 km lang und leicht zu gehen.

Um halb zehn Uhr morgens machten wir uns auf den Weg. Wir kamen an den historischen Felsenkellern vorbei. Die erinnerten den Harry an die Behausungen der Hobbits aus Herr der Ringe. Ich riskierte mal einen Blick ins Innere von einem Keller. Gruselig. Ich würde da nicht runter gehen.

Der Weg führte uns kurz durch ein Wohngebiet und dann in den Wald. Viele Bächlein fließen am Wegesrand, was gut für unseren Fly ist. Er konnte dort immer seinen Durst stillen und seine Füße kühlen. 

Felsenkeller
Felsenkeller in Weißenstadt

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Rudolfstein

Wir gingen stetig leicht bergan bis zum Rudolfstein. Dort hat man eine schöne Aussicht auf Weißenstadt und das Fichtelgebirge.

Die Aussicht  war an diesem Tage nicht so gut, da es stets regnete und dann mal wieder die Sonne hervorkam. Mal setzte ich die Kapuze von meiner Regenjacke auf und später wieder ab, wenn die Sonne schien. Wie oft ich das bei dieser Wanderung machte, konnte ich nicht mitzählen.

Die Felsformationen sind echt beeindruckend. Es sieht so aus, als wären die Steine aufeinander gelegt worden, so wie bei den Steinmännchen, bloß in groß.

Eger Quelle

Beim Runtergehen kamen wir an einer Familie vorbei, die Rast machten und ihr Picknick auspackten. Unser Fly wollte auch unbedingt eine Wurst und ich hatte Mühe, dass er mit uns weiter ging.

Wir kamen zur Egerquelle und machten dort eine kurze Rast.

Egerquelle
Egerquelle im Fichtelgebirge

Der Weg führte an der Quelle entlang und durch den vielen Regen war der Weg teilweise matschig.

Zurück gingen wir weiter durch Wald und Flur, bis wir wieder am Camper waren.

Eine sehr schöne Wanderung, nur das Wetter hätte besser sein können.

Ver-und Entsorgung in Kirchenlamitz

 Da ich schon alles abgespült und weggeräumt hatte, konnten wir gleich zum Entsorgen und Wasser holen nach Kirchenlamitz fahren. Wasser kostet nichts. Im Fichtelgebirge gibt es sehr viele Stellplätze, wo bei einigen sogar der Strom umsonst ist. 

Weiter ging es nach Zell im Fichtelgebirge zu einem Stellplatz. Wir fanden einen guten Platz und Strom brauchten wir ja nicht. 

Harry ging abends eine kleine Runde mit dem Fly und ich machte das Abendessen. Für den Pfingstmontag hatten wir uns eine kleine Tour mit acht Kilometern rausgesucht.

Aussicht vom Stellplatz nach Zell im Fichtelgebirge

Wanderung Rund um Zell im Fichtgelgebirge

Unser letzter Urlaubstag war angebrochen und wir machten uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg. Dieses Mal regnete es wenigstens nicht aber es war für Mai sehr kalt. Wir verließen den Stellplatz und gingen in das kleine Dorf Zell. Von dort verlief die Strecke durch das Dorf Richtung Sportplatz

Dorfbrunnen
Brunnen in Zell im Fichtelgebirge

Saalequelle

Es ging dann weiter Richtung Saalequelle. Dort angekommen, saß ein Paar mit seinen zwei Dackeln auf den Rastplatz. Die Kleinen bellten unseren Fly an und unser Fly ignorierte die zwei völlig. Unser Spatz ist nun mal ein total cooler Typ. 

Rita und Fly an der Saalequelle

Von dort aus ging es bergan Richtung Waldstein. Es verlief auf dieser Strecke auch der Waldlehrpfad. Interessant und lehrreich. Zwischendrin kamen wir von der Strecke ab und machten einen Umweg von drei Kilometern, bis wir wieder auf der Strecke waren. 

Wir passierten einen Wurzelpfad, der leicht bergan ging.

 Richtung Waldsteinhaus kamen wir an einem verlassenen Funkturm von der Telekom vorbei.

Funkturm
Funkturm der Telekom

Waldstein

Weiter ging es zu dem Bärenfang, der um 1650 erbaut worden ist und damals auch Bären gefangen wurden. 

Wir hatten nicht mehr weit zum Waldstein und dort hatte sich der Parkplatz gut gefüllt. Viele Leute strömten dorthin, um das rote Schloss und den Teufelstisch zu besichtigen.

Rita und Fly am Teufelstisch

Ein Rundweg führt bergan und ein Stück weiter oben, kehrten wir wieder um, da es über eine sehr steile Treppe nach unten ging und es viel zu gefährlich für unseren Fly gewesen wäre, dort runter zu fallen. Harry meinte, wir könnten andersrum den Weg gehen. Ich wartete lieber mit dem Fly am Waldsteinhaus, denn es waren sehr viele Leute unterwegs und mit Hund wäre mir das alles zu eng geworden. Es dauerte auch nicht lange, da war der Harry wieder da. Ihm waren es auch zu viele Menschen auf diesem Rundweg und Abstand zu halten, war fast nicht möglich.

Wir machten uns auf den Rückweg zum Camper. Wenigstens das Wetter hielt sich und es schien auch öfters die Sonne. Kurz vor unserem Camper führte der Weg durch eine Wiese. Harry meinte, er könnte unseren Fly fotografieren. Fly fand die Wiese sehr toll und rollte sich auf den Rücken. Er rollte sich hin und her. War nicht leicht zum Fotografieren und ich amüsierte mich köstlich. Nach einiger Zeit hatte er einige Bilder im Kasten.

Zurück am Camper

 Zurück am Camper fuhren wir nochmal zum Entsorgen und Wasser füllten wir auch noch nach. Dann machten wir uns auf den Heimweg. Leider sind drei Tage sehr kurz aber wir wollen Ende September nach Griechenland und der Gedanke daran tröstet uns etwas. Wir freuen uns schon richtig auf Griechenland. Wir waren mit dem Segelboot lange in Griechenland und jetzt entdecken wir Griechenland auf dem Landweg. 

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