Nachdem ich mich von der Sonne trocknen ließ, bin ich wieder zum Camper zurück.  Es war bereits 18 Uhr. Jetzt machte ich mich auf den Weg nach Hohenaschau. Das sind ca. 35 Kilometer und somit war ich gegen 19 Uhr auf dem fast leeren Parkplatz in Hohenaschau. Diesen Parkplatz kannte ich schon von meinem letzten Aufenthalt im April.

Hohenaschau

Jetzt richtete ich mir noch eine schöne Brotzeit her und telefonierte noch mit Rita. 

Nachdem ich mit Rita telefoniert hatte , machte ich noch einen kurzen Abendspaziergang durch Hohenaschau.

Da merkte ich schon, dass mir meine linke Fußsohle beim Auftreten leicht schmerzte. Am Camper wieder angekommen, sah ich, dass ich eine fette Wasserblase an der linken Fußsohle bekommen hatte. Na schön, dachte ich mir. Meine Wanderschuhe* habe ich jetzt schon so lange und noch nie hatte ich mir bis jetzt eine Wasserblase gelaufen, aber bei dieser Hitze war auch wirklich alles nass geschwitzt,  wie sagt man so schön, vom Scheitel bis zur Sohle.

Der Tag war für mich echt lang und ich war bereits gegen 21 Uhr schon ziemlich müde und somit hatte ich mich gegen 21:15 Uhr bereits hingelegt. Der Wecker am Sonntag stand auf 4 Uhr. Ich wollte diesmal noch früher gehen, da die Temperaturvorhersage 30 Grad betrug.

Auf geht´s auf die Kampenwand

Um 4 Uhr früh riss der Wecker mich aus meinen Träumen. Jetzt Kaffee machen und einen Apfel schneiden für mein Müsli.

Mein Plan ging auf und somit startete ich die Wanderung noch im Dunkeln gegen 5:20 Uhr Richtung Kampenwand.

Schloss Hohenaschau
Kampenwand voraus

Es ging ca. 2,5 bergauf,  bis ich bei der Steinling Alm war. Von dort hat man schon eine sehr schöne Aussicht auf den Chiemsee. Dieser lag noch verschlafen und in leichten Nebel unter mir. Dort machte ich an der Kapelle eine Rast.

Von hier begann nämlich der Aufstieg zum Ostgipfel.

Diesen Weg sollten aber nur geübte Wanderer nehmen, da dieser über Kletterpassagen verfügt.

Ich verstaute noch meine Kamera* im Rucksack* und begann den Anstieg.

Nix verpassen: Abonniere den Miasanontour Newsletter!

Kapelle an der Steinling Alm
Gipfelkreuz Kampenwand

Gipfelkreuz

Oben am Gipfelkreuz angekommen, waren noch 2 weitere Bergwanderer am Gipfel,  die wie ich die schöne Aussicht genossen. Eigentlich wollte ich noch die Aussicht von dort oben fotografieren und filmen aber vor lauter ratschen mit den anderen Wanderern vergaß ich es voll und erst nachdem ich ein Stück schon auf dem Abstieg war, merkte ich mein Missgeschick.

Na toll, da ist man auf dem Kampenwandgipfel mit seinem größten Metallkreuz in den Bayerischen Alpen und vergisst ein Gipfelfoto.

Ich stieg auf der anderen Seite ab, da ich nicht den gleichen Weg zurück gehen wollte. Der war aber ziemlich steil und somit musste ich einige Passagen auf den Hosenboden hinunterrutschen.

Auf einer kleinen Lichtung konnte ich dann wenigstens einige Fotos vom Gipfelkreuz machen. 

 

Der Abstieg

Nun, es war schon gegen 10 Uhr, begann für mich wieder der Abstieg. Ich hielt mich jetzt Richtung Aschau und somit konnte ich wieder einen anderen Weg runter wie rauf gehen, auch wenn es anders bestimmt kürzer gewesen wäre. 

 

Gegen 11 Uhr wurde es sehr heiß. Es kamen mir so viele Wanderer entgegen, die jetzt erst Richtung Kampenwand gingen. Mensch, war ich froh, denn ich hatte die Wege beim Aufstieg frühmorgens für mich alleine. Jetzt glichen die Wanderwege stellenweise einer Autobahn. War ja klar, ein Sonntag im August. Alle haben Urlaub und Ferien, da muss es ja voll werden.

Den Abstieg hatte ich, ohne das ich es geplant hätte, gut gewählt, da es fast die ganze Zeit bis Aschau durch den Wald ging und ich somit immer im kühlen Schatten wanderte.

Wieder im Tal

In Aschau angekommen, musste ich nur noch die 2 Kilometer an der Prien nach Hohenaschau laufen. 

Ab Aschau schmerzte mein kaputtes Knie sehr stark und ich musste sogar die Wanderstöcke* als Gehstütze einsetzen. 

Zwei Tage Bergwandern waren für mein kaputtes Knie doch ein bisschen zu viel. Egal, davon ließ ich mir meine gute Laune nicht vermiesen.

Ich hatte doch zwei tolle Tage im Chiemgau.

Von diesen Ausflug werde ich jetzt bestimmt noch ein paar Tage zerren. Bis mich der Homeoffice-Alltag wieder hat.

 

Wanderkarten der Region

Nützliches zum Wandern*

Affiliatelinks/Werbelinks

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommen wir  von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Schreibe einen Kommentar